Den Internet Provider wechseln 2018 und von besseren Konditionen profitieren

Eine lahme Verbindung, viel zu teuer, ein schlechter Service – wenn es darum geht den Internet Provider wechseln zu wollen, dafür gibt es viele Gründe. Doch damit der Wechsel reibungslos funktioniert, müssen einige Dinge beachtet werden. Dabei ist der wichtigste zugleich der Ungewöhnlichste.

Viel zu hohe Kosten für den langsamen DSL-Anschluss? – dann ist es an der Zeit zu wechseln

den Internet Provider wechseln

Verbraucher die noch immer Unsummen für ein viel zu langsame Internetverbindung bezahlen und sich mit einem schlechten Service des Providers herumschlagen, die sollten in Erwägung ziehen, den Internet Provider zu wechseln. Selbst stetige Probleme bei der Abrechnung können ein Grund dafür sein, dem aktuellen Provider den Rücken zu kehren, und einen Internetprovider Wechsel in Betracht zu ziehen.

Bei einem Wechsel können die Kunden heute aufgrund des starken Konkurrenzdrucks auf dem Telekommunikationsmarkt, viel Geld sparen. Das trifft vor allem zu, wenn der aktuelle Vertrag bereits seit einigen Jahren besteht – in dem Fall sind besonders hohe Einsparungen möglich.

Im Vorfeld, bevor man seinen Internet Provider wechseln möchte, sollte mit einem Tarifrechner ein Vergleich der Angebote vorgenommen werden, um sich so einen Überblick über den Markt zu verschaffen. So kann man sehr schnell in Erfahrung bringen, welche Preise aktuell für einen schnellen Internetanschluss üblich sind.

Den Internet Provider wechseln – so wird richtig gewechselt!

Wichtig ist, dass der Kunde sich zuerst vergewissern sollte, dass er die Kündigungsfrist bei seinem aktuellen Provider noch nicht überschritten hat. Im Anschluss kann ein neuer Anbieter ausgewählt werden, der genau den Anforderungen und Wünschen entspricht, wie bspw. eine hohe Download-Geschwindigkeit, günstiger Preis oder auch diverse Zusatzleistungen. Der Anbieter sollte danach direkt online durch die Auswahl eines passenden Tarifs gewechselt werden. Damit wird das Risiko minimiert, für einige Zeit, ohne Internet zu sein.

Den Internet Provider wechseln – warum sollte ich das überhaupt tun?

Die Verbraucher, die ihrem Internet Provider über die Jahre treu geblieben sind, haben ihre Vertragskonditionen in den meisten Fällen ebenfalls beibehalten und das über die Jahre hinweg. Doch besonders im Bereich Internet bzw. DSL ist heute nach wie vor Luft nach unten. Bestandskunden weisen oft die schlechteren Tarife auf, da die sinkenden Kosten an sie nicht weitergegeben werden. Zumeist sind es nur die Neukunden, die von den Sonderkonditionen und günstigeren Preisen profitieren. Wer allerdings Geld sparen will, der kann einfach seinen Internet Provider wechseln und so zum Neukunden bei einem anderen Provider werden.

Hin und wieder gibt es dann sogar mehr Leistungen, wie bspw. Fernsehen (IPTV), einen Telefonanschluss oder Flatrates für Anrufe ins Mobilfunknetz sowie moderne Hardware, wie einen Router. Zudem ist es möglich, mit den schnelleren Leitungen schneller zu surfen und Daten herunterzuladen.

Den neuen Provider auswählen

Internet Provider wechseln trotz Vertrag

Es gibt online zahlreiche Vergleichsportale, die es ermöglichen, einen neuen Provider auszuwählen. Das besondere ist, dass die anfallenden Kosten entsprechend aufgeschlüsselt werden und damit der Vergleich wesentlich einfacher fällt. Natürlich ist ein solcher Internet Provider Vergleich grundsätzlich kostenlos und unverbindlich – somit fällt es noch leichter, einen Vergleich durchzuführen, um den passenden Tarif zu finden und bares Geld zu sparen, wenn man seinen Internet Provider wechseln möchte.

Allerdings gibt es noch eine weitere Möglichkeit, vor allem wenn man seinem Provider weiterhin treu bleiben möchte, in dem lediglich der Tarif gewechselt wird. Auch so ist es möglich Geld zu sparen. Denn die Internetanbieter wechseln alle mit der Zeit die Tarife und bieten günstigere Konditionen an. Läuft der Vertrag in Kürze aus, dann sollte der Kunde sich bei seinem Anbieter über die aktuellen Tarife erkundigen und ebenfalls Informationen einholen, wie es möglich ist zu wechseln. Oftmals ist ein kurzes Telefonat oder ein Besuch des Internetauftritts ausreichend, um einen Tarifwechsel vorzunehmen.

Die Kündigung, um den Internet Provider zu wechseln

Internet Provider wechseln und kündigen Vorlage

Zuerst ein wichtiger Hinweis: Niemals sollte die Kündigung beim alten Provider selbst durchgeführt werden. Mit einer Ausnahme: wenn dazu explizit aufgefordert wird. Zumindest ist das der Fall, wenn der Anschluss ohne Unterbrechung genutzt werden soll. Die Kündigung selbst, wird in der Regel grundsätzlich vom neuen Provider durchgeführt.

Wichtig ist es, dass die Kündigungsfrist beachtet wird. Denn schon ein Tag über der Frist und der Vertrag verlängert sich automatisch bei vielen Anbietern um die in den AGB festgelegte Zeitspanne von 12 Monaten. Eben für diese Zeit ist der Kunde dann an seinen alten Anbieter gebunden und an seinen teuren Tarif.

Wer nicht genau weiß, wann sein DSL-Vertrag ausläuft, der fragt am besten beim Anbieter nach oder schaut in die Vertragsdetails. Der Grund ist, dass es eine Frist gibt und diese ist in den AGB vermerkt, die zum Vertragsabschluss gültig waren.

Hinweis: Seit dem 01.12.2017 muss auf der Rechnung des Anbieters das Kündigungsdatum vermerkt sein!

Die Frage die sich stellt, ist, ob der Kunde noch mehr als drei Monate Zeit hat, bis sein Vertrag abläuft. Hilfreich dafür ist es, sich von einem Wechsel-Reminder daran erinnern zu lassen.

Zudem stellt sich die Frage, ob die bestehende Rufnummer mit zum neuen Provider mitgenommen werden soll. In Fall sollte der Hinweis, niemals den Vertrag selbst zu kündigen, besonders beherzigt werden. Denn ansonsten passiert es, dass es nicht rechtzeitig zur einer Portierung der Rufnummer kommt und damit zu einem Ausfall des Telefonanschlusses von bis zu 14 Tagen.

Bei einer Flatrate fürs Handy ist der Kunde nicht ganz so verloren. Doch die Erreichbarkeit über die Festnetznummer ist in dieser Zeit nicht gewährleistet und Anrufe zu Sonderrufnummern sind bekannterweise über das Handy nicht gerade günstig.

Den Internet Provider wechseln aufgrund Umzug

Rein rechtlich gesehen besteht bei einem Umzug kein Anspruch auf eine Sonderkündigung bzw. eine vorzeitige Entlassung aus dem Vertrag. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen, wie beispielsweise ein Umzug ins Ausland. Doch einige der Anbieter zeigen sich kulant und ermöglichen die Beendigung des Vertrags gegen eine Zahlung von einem einmaligen Betrag. Aber das macht nur dann Sinn, wenn dieser Betrag geringer ausfällt, als die Summe die Gebühren, die für die restliche Laufzeit anfallen.

Wer nach dem Umzug beim aktuellen Provider bleibt, dem wird oft angeboten, den bestehenden Vertrag aufzulösen und im gleichen Schritt einen neuen abzuschließen. Zwar beginnt in dem Fall die Laufzeit wieder bei null, aber der Kunde profitiert von den neuen Angeboten und Tarifen –, womit er zugleich Geld sparen kann. Zudem erspart sich der Kunde den Ärger mit dem alten Anschluss.

Wichtig – dies gilt es zu beachten!

Beim Internet Provider wechseln muss der Kunde einige Barrieren und potenzielle Fragen bezwingen. Um dieses zu minimieren ist es ratsam, folgende Hinweise zu beachten:

  1. Die Inhaberdaten, die beim aktuellen Provider hinterlegt sind, müssen beim Wechsel genau mit denen beim neuen Anbieter übereinstimmen. Ansonsten kann es zu Problemen kommen und der Wechsel geht nicht reibungslos vonstatten.
  2. Es ist empfehlenswert, vor dem Wechsel den Anschlussinhaber zu ändern, wenn der Internetanschluss bspw. auf den Namen eines Familienmitglieds läuft oder auf einen WG-Mitbewohner.
  3. Sollte es bei der alten Adresse zu einem Schreibfehler gekommen sein, bspw. beim Hausnummernzusatz, dann sollte das auch beim neuen Anbieter genauso angegeben werden. Sollte das nicht möglich sein, bspw. aufgrund der Verfügbarkeitsprüfung des neuen Providers, dann sollte die Anschrift beim aktuellen Provider vor dem Wechsel korrigiert werden.
  4. Die Rechnungsanschrift vom Vertragsinhaber ist abweichend, möglich bspw. bei der Telekom, dann sollte vor dem Wechsel feststehen, wer als Vertragspartner registriert ist. Wer sich unsicher ist, der fragt am besten beim Kundenservice nach oder sieht im aktuellen Vertrag nach.

Die letzten Schritte, um den Internet Provider zu wechseln

Internet Provider wechseln beim Umzug

Ist der neue Internetanbieter beauftragt, dann wird dieser in der Regel noch einmal den Auftrag per Post bestätigen. Der Kunde sollte auf jeden Fall genau prüfen, ob alle Daten richtig eingetragen sind – das gilt vor allem dann, wenn der Auftrag telefonisch erteilt wurde.

Damit die Kündigung beim alten Provider eingeleitet werden kann, liegt der Auftragsbestätigung des neuen Anbieters in der Regel ein gesondertes Formular bei. Dies muss vom Kunden unterschrieben und dann an den neuen Anbieter zurückgesendet werden. Von diesem werden dann die Kündigung und die Rufnummernportierung eingeleitet.

Sollte der Kunde in dem Formular Fehler entdecken, dann ist der Anbieter zu kontaktieren. Keinesfalls sollte der Kunde die Änderungen selbst auf dem Papier vornehmen. Ansonsten kann es aufgrund der automatischen Weiterverarbeitung zu Fehlern kommen.

Wer es besonders eilig bei der Umstellung hat, der sollte der Versuchung auf jeden Fall widerstehen, nachträglich beim aktuellen Provider eine Vereinbarung zu treffen, damit dieser die Kündigung schneller bearbeitet. Der Grund ist, dass dadurch der koordinierte Termin vom neuen Anbieter ggf. nicht eingehalten werden kann und dann beginnt die gesamte Prozedur wieder von vorn.

Wer bereits den Vertrag beim alten Anbieter gekündigt hat, der sollte den neuen Provider unbedingt darüber informieren! Denn ansonsten kann das dazu fuehren, dass es zu einer Unterbrechung bis zur Bereitstellung des neuen Anschlusses kommt.

Besser beim Internet Provider wechseln: doppeltes Netz

Wer sicher gehen möchte, dass während der Umstellung Internet und Telefon weiterhin genutzt werden können, der hat die Möglichkeit, die Zugangstechnik zu verwenden. So ist es bspw. möglich, von DSL auf Kabel umzusteigen oder auf die Funktechnik LTE. Somit können für 1 bis 2 Wochen beide Techniken parallel genutzt werden. Der bisherige DSL-Anschluss ist für Kabel oder LTE nicht nötig und somit funktionieren beide Techniken unabhängig voneinander.

Doch macht man von dieser Möglichkeit Gebrauch, dann muss man sich darüber im Klaren sein, dass für diese „doppelte Nutzung“ auch „doppelte Gebühren“ anfallen.

Zum Abschluss noch ein Tipp: Sollte es absehbar sein, dass es beim Wechsel zu Problemen kommt, ist ein günstiger UMTS-Stick hilfreich. Diese funktionieren auf Prepaid-Basis und somit sind die Kosten besonders überschaubar. Damit besteht zumindest eine Grundversorgung für das Internet, um bspw. Emails weiterhin empfangen zu können.

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